Dem Antrag wird stattgegeben; ausschließlich Teilnehmer der SeniorenDamenklassen ab dem vollendetem 70. Lebensjahr, dürfen unter Zuhilfenahme eines Hockers (ohne Lehne) schießen. Wechselt ein Schütze die Klasse (z.B. Altersklasse oder einer offenen Klasse), so darf der Hocker nicht verwendet werden. Das Anstemmen oder Einhaken eines Fußes an der Schießbahnabgrenzung oder am Hocker ist nicht zulässig. Das Hilfsmittel (Hocker) ist vom Schützen selbst zu stellen. Ein Stehstuhl- oder Stehhocker ist nicht zugelassen. Die Sitzhöhe des Hockers muss den Körpermaßen des Schützen, wie bei einem normalen Stuhl angepasst sein. Der Hocker muss mit mindestens 3 (drei) Füßen ausgestattet sein. Die Stabilität und Unfallsicherheit muss in jedem Fall gewährleitet sein. Diese Änderung tritt zum 01.01.2016 in Kraft.


ACHTUNG:   Laut unserem Bezirksschießmeister ist ein optisches Linsensystem in Verbindung mit einem Adlerauge nicht zulässig!

Sportordnung 12.2 Auflage   -  12.10.2013    -   Seite 12

 

7. Hilfsmittel

 

7.1. Optische Hilfsmittel

 

7.1.1. Die Verwendung eines optischen Hilfsmittels mit einer Vergrößerung bis zu 1,5 x (0,5 Dioptrin) ist beim Gewehrschießen erlaubt.

In der Disziplin „Olympisch Match“ ist die Verwendung optischer Hilfsmittel nur in der Altersklasse erlaubt.

 

7.1.2. Das optische Hilfsmittel darf nur im Diopter oder im Korntunnel fest angebracht werden. Bewegliche optische Hilfsmittel sind nicht erlaubt.

 

7.1.3. Die Verwendung von Farbgläsern, die optischen Schliff oder Form haben, ist nicht erlaubt.

 

 

7.1.4. Das Tragen einer Schießbrille, ersatzweise die Verwendung des Monoframes, sowie die Benutzung eines Zylinderlinsensystems, gilt nicht als Verwendung eines optischen Zielhilfsmittels.


Auszug aus der Sportordnung

 

6.1.6 Stehend aufgelegt

Dieser Anschlag ist nur den Schützen der Altersklassen, der Seniorenklassen, der

Damenklassen II und III und beim Bundesschülerprinzenschießen gestattet. Die Waffe

liegt auf einer waagerechten Auflage. Die Auflage kann seitlich höhenverstellbar an

einer Stange oder fest auf dem Kopf einer höhenverstellbaren Stange angebracht

sein. Das Gewehr liegt mit dem Vorderschaft auf der Auflage auf.

Die linke Hand darf das Gewehr am Vorderschaft – für die Aufsicht sichtbar entfernt

von der Auflage – umfassen; die linke Hand darf das Gewehr an der Kolbenkappe von

unten umfassen; die linke Hand muss die Auflage geschlossen umfassen – dabei ist

es erlaubt, dass die Hand am Schaft und der Schaft an der aufgehenden Stange

anliegen. Die Benutzung der linken Hand ist nicht zwingend erforderlich.

An der Waffe dürfen keine Haltevorrichtungen (z.B. Handstop, Riemenhalterung,

Noppengummi etc.) angebracht sein.

 

 

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2013.10.12 Sportordnung 12.2. Auflage.pd
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